Ancona Hafen Informationen
Ancona Fähre
Ancona ist einer der zentralen Fährhäfen im Mittelmeer
Vielen Griechenland- und Kroatienurlaubern ist Ancona als Zwischenstopp auf ihrer Fahrtroute bekannt. Wie kaum ein anderer Ort steht Ancona für das bequeme Reisen per Fähre ab Italien.
Schon seit Jahrzehnten beherbergt die 100.000-Einwohner-Stadt an der der italienischen Adriaküste einen stetig wachsenden Fährhafen, der als Drehkreuz vieler Passagier- und Frachtschiffe auf der Mittelmeer-Route genutzt wird.
Eine der vielbefahrenen Strecken ist die Fähre von Ancona nach Patras in Griechenland. Doch nicht nur Hafen und Fähre machte Ancona berühmt, sondern auch die bewegte Geschichte, während derer jede Menge interessante Sehenswürdigkeiten entstanden sind.
Die bewegte Historie von Ancona
Besonders interessant ist das Lazaretto aus dem 18. Jahrhundert. Ursprünglich war das rund 20.000 Quadratmeter große, fünfeckige Gebäude als Rückzugsmöglichkeit für Soldaten konzipiert, die sich in dessen Mauern vor Seuchen und Krankheiten schützen sollten. Später diente der Bau weiterhin militärischen Zwecken.
Aber auch der Dom und die auf dem Monte Astagno gelegene Zitadelle sowie zahlreiche gotische Gebäude im Stadtzentrum haben ihren besonderen Reiz. Historiker vermuten, dass sich in Ancona auch das Heiligtum der Venus befunden haben soll.
Belegt wird dies mit zehn Steinsäulen im Dom, die aus dem früheren Venustempel hervorgegangen sind. Zudem ist die Venus schon seit frühestens Aufzeichnungen als Schutzgöttin des Ortes bekannt. Da der Ancona Hafen recht zentral gelegen ist, kann man von dort aus entweder mit dem Auto oder zu Fuß auf Entdeckungsreise in die City gehen.
Wer kein Interesse an den Spuren der bewegten Stadtvergangenheit hat, kann sich in den vielen kleinen Cafés und Restaurants auf die Weiterfahrt auf einer Fähre von Italien nach Griechenland oder Kroatien einstimmen.
Die Gesellschaft Anek Lines bietet Fahrten nach Igoumenitsa und Patras an.
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