Ceuta Hafen Informationen
Ceuta Fähre
Mit der Fähre nach Ceuta: Ein Stück Spanien in Nordafrika
Im Nordosten Marokkos liegt eine kleine spanische Enklave: Die Stadt Ceuta auf der Halbinsel Almina befindet sich bereits auf dem afrikanischen Kontinent, gehört aber politisch gesehen noch zu Spanien.
Ceuta ist eine beliebte Anlaufstelle für Touristen – nicht nur, weil hier die Fähren von Spanien nach Marokko einlaufen.
Am Rand der Fährhafenstadt Ceuta befinden sich idyllische Sandstrände, die Urlauber zum Entspannen einladen. Zu diesem Zweck gibt es rund um Ceuta zahlreiche komfortable Hotels.
Fähren nach Ceuta
Ceuta wird nur durch die 21 Kilometer breite Straße von Gibraltar vom spanischen Festland getrennt.
Mehrere Reedereien wie zum Beispiel die spanische „Balearia“ betreiben Fähren von Spanien nach Marokko. Von Algeciras benötigt die Fähre nach Ceuta nur rund 30 Minuten für die Überfahrt.
Neben dem großen Fährhafen, in dem die europäischen Fähren Marokko erreichen, besitzt Ceuta auch einen Freihafen, dessen Waren unter bestimmten Voraussetzungen von Zöllen und Einfuhrumsatzsteuern befreit sind.
Urlaub in der Hafenstadt Ceuta
Im Meer um Ceuta tummeln sich Meeresschildkröten und Delfine, die im Rahmen von Bootstouren gesichtet werden können. Die umliegende Natur lädt zu ausgedehnten Wanderungen oder zur Vogelbeobachtung ein.
Die alten Griechen gaben der Hafenstadt den Namen „Sieben Brüder“, was sich auf die Berge der Umgebung bezieht. Einer davon ist der Monte Hacho – eine lohnende Wanderung führt dort zum Aussichtspunkt San Antonio.
Darüber hinaus blickt Ceuta auf eine bewegte Geschichte zurück: Während der Reconquista eroberte König Johann I. die Stadt für Portugal, erst im so genannten „Frieden von Lissabon“ wird Ceuta an Spanien abgetreten.
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